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Ratgeber Tumorkachexie

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17. Februar 2017
Eine Krebserkrankung kann große Auswirkungen auf das Umfeld haben. Freundschaften und Partnerschaften werden häufig auf eine große Probe gestellt.
  
15. Februar 2017
Männern ab dem 45. Lebensjahr wird empfohlen, einmal jährlich eine Vorsorgeuntersuchung für Prostatakrebs in Anspruch zu nehmen.
  
13. Februar 2017
Die verschiedenen Therapien bei Krebs können Haut- und Nagelprobleme begünstigen. Patienten sollten daher bei der Hautpflege ein paar Dinge beachten.
  
10. Februar 2017
Patienten mit Vulvakrebs sollten sich auf das Gespräch mit dem Arzt gut vorbereiten, um anschließend selbstbestimmt Entscheidungen treffen zu können.
  
03. Februar 2017
Die Wirkstoffe der Krebstherapie können auch die Haut- und Schleimhautzellen schädigen. Die Folge können Polyneuropathien oder das Hand-Fuß-Syndrom sein.
  

Im Glossar finden Sie Erläuterungen zu medizinischen oder biologischen Fachbegriffen, die im Zusammenhang mit der Tumorkachexie wichtig sind. Des Weiteren finden Sie z. B. auch interessante Informationen zu grundlegenden biochemischen Prozessen im Körper, wie die Produktion bzw. der Abbau von Proteinen in der Leber.

Die Ursachen für die Entstehung einer Tumorkachexie sind noch nicht umfassend erforscht. Im Gegensatz zu einer Gewichtsreduzierung bei einem gesunden Menschen, bei der zunächst das gespeicherte Fett, danach erst die Muskeln abgebaut werden, verläuft der Abbau von Fett und Muskeln bei einer Tumorkachexie parallel. Bei diesem Vorgang werden Fettsäuren freigesetzt, die sich in der Leber ansammeln. Eine sog. Fettleber entsteht, zusätzlich werden entzündliche Reaktionen hervorgerufen.

Möglicherweise wird dieser Vorgang durch den Tumor selbst gesteuert. Bestimmte Moleküle beeinflussen u. U. die Botenstoffe und Substanzen, die den Abbau von Fett- und Muskelmasse verursachen.

Therapie Tumorkachexie

Es sollte möglichst versucht werden, einer Tumorkachexie vorzubeugen. Ist diese eingetreten, besteht die Therapie zum einen aus einer Erhöhung der zu sich genommenen Kalorienzahl. Vor allem Nahrungsmittel mit einem hohen Kalorien- bzw. Fettanteil sollten bevorzugt werden, um den Bedarf an Nährstoffen und Energie zu decken. Viele Patienten leiden jedoch unter Appetitlosigkeit oder auch Übelkeit, sodass sie keine größeren Nahrungsmengen zu sich nehmen können. In diesen Fällen kann beispielsweise Trinknahrung die benötigte Menge an Energie, Spurenelementen und Vitaminen liefern. Wirkstoffe wie zum Beispiel Kortison oder Gestagen können der Appetitlosigkeit entgegenwirken.